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Singend beim Kühe-Melken – SchiereOwe im Heimatmuseum Ottersweier

Der Vorsitzende des Historischen Bürgervereins, Waldemar Friedmann, in historischer Tracht, begrüßte die vielen Besucher aus nah und fern in der ‚Schier‘ des „Eicher-Wilhelme Hus“. Die Gäste saßen bis in den Hof hinaus um dem Unterhaltungsprogramm zu folgen.

Heinz Wendling als „Bur vom Hanauerland“ unterhielt – großartig wie immer - mit seinen Geschichten auf dem Bauernhof. Originell war die Erzählung vom „Nachtkrapp“ mit dem Ergebnis, dass der „Hanauer Bur“ heute noch auf dem Bauch schläft. Eine der vielen Geschichten handelte, detailliert beschrieben, vom ‚Schnogefange im ‚Schlofzimmer‘, was sehr erheiternd vom Publikum aufgenommen wurde.

 Als Überraschung für das Publikum brachte er dieses Jahr seine Magd ‚Erna‘ (Marianne Riebold) mit. Als er sie vorstellte, sagte er zu ihr, denke einfach die ‚Schier‘ ist voller Kühe. ‚Erna‘ erzählte dann, wie sie zum Hanauer Bur kam und welche Arbeiten sie im seinem Dienste auszuführen hatte. Beim Kühe-Melken sang sie immer nur das gleiche Lied und beim Fahrradfahren mit den Milchkannen hatte sie ihre speziellen Probleme. Während ihrer lebendigen, emotionalen Erzählungen über das Leben als Magd beim Bauern lauschten alle gebannt. Es erklang immer wieder herzliches Lachen, wenn ‚Erna‘ allzu komische Situationen schilderte. Während der Musikpfasen schnitzte der Bur auf dem Schnitzbock Holzsprossen und die Magd strickte an einem Schal.

Mit Franz Schmälzle und Hans Allgöwer –ehemalige Hundsböschler- standen zwei Vollblutmusiker auf der Bühne, die mit ihren heimatlichen Liedern und eingeflochtenen witzigen Anekdoten das Publikum bestens unterhielten. Der große Applaus bestätigte dies.

Die zahlreichen Gäste die nicht alle in der ‚Schier‘ Platz fanden, waren begeistert von der Unterhaltung als auch vom kulinarischen Angebot. Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam um Martina Droll-Metzinger. Es gab Traditionelles wie Bauernvesper, Rahmkäse und Schmalzbrot. Mit der zweiten Auflage dieses „SchiereOwe“ wurde ein fester Bestandteil des Jahresprogramms des Historischen Bürgervereins Ottersweier geschaffen.

 

Rückblick

Der nächste SchiereOwe rückt näher!

Aufgrund der großen Resonanz in der Museumsschier im Sommer 2018, findet

am 27. Juli 2019

unser zweiter SchiereOwe statt. Beginn um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Selbstverständlich erwartet Sie wieder ein heiteres Programm, unterstützt von den Vollblutmusikern Franz Schmälzle und Hans Allgöwer – ehem. „Hundsböschler“ – musikalisch und gesanglich. Zwischendurch erscheint wieder der „Bur vom Hanauerland“ und hält eine Überraschung für Sie bereit.

Was wäre ein Schiere Owe ohne ein rustikales Bauernvesper mit offenem Bier und Most. Natürlich erhalten Sie auch alkoholfreie Getränke und abschließend Kaffee mit herzhaftem Gugelhupf.

Wer möchte, kann an diesem Abend noch die in vielerlei Hinsicht originelle Kunstausstellung von Heinz Wendling im Obergeschoss des Museums besuchen. Diese findet an diesem Abend ihren Abschluss.

Der Eintritt ist frei. Eine Spende für die weiteren Sanierungsarbeiten sowie die Einrichtung und Ausstattung der Museumsräume wird dankend angenommen.

Sie sind herzlich eingeladen in ’s „Eicher-Wilhelme Hus“, Bachstraße 1, Ottersweier. Die Vorstandschaft des Historischen Bürgervereins freut sich auf Ihren Besuch.

 

 

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Gemütlicher Abend mit Irischen Impressionen am 26. Januar 2019

Irland, raue Schönheit

In der vollbesetzten Bernhard Friedmann Stub im Museum „‘s Eicher-Wilhelme Hus“ in Ottersweier saßen die Gäste dicht gedrängt, um sich von dem Flair des irischen Landes beeindrucken zu lassen. Der Vorsitzende des Historischen Bürgervereins Ottersweier, Waldemar Friedmann, zeigte sich bei der Begrüßung sehr erfreut über den starken Zuspruch. Heinz Wendling erzählte zunächst von seiner Reise durch den Südwesten Irlands. Danach präsentierte Rudi Hönemann mit seiner Gitarre stimmungsvoll einen irischen Song. Der Diavortrag führte die Betrachter in die entlegensten Gegenden mit steinernen Andenken an frühere Kulturen. Sehr eindrucksvoll waren auch die Bilder von und auf den steilen Klippen und im Gegensatz dazu die wunderschöne Vegetation. Auch die Darstellung des alltäglichen Lebens, z. B. in den Pubs fehlte nicht.

Damit die an diesem Abend angebotenen Whiskeys (irische Schreibweise) auch richtig genossen werden konnten, referierte Elke Echle über die Geschichte und die Herstellung der irischen Whiskey-Sorten mit bis zu dreifacher Destillation. Besonders die verschiedenen Aromen, sowie Geschmack und Abgang wurden beschrieben. Zusammen mit den Whiskeys wurden auch irisches Bier sowie irische Snacks wie Scones und andere serviert. Dazu konnten verschiedenen Aufstriche versucht werden. Die Besucher ließen sich die vom Küchenteam ausgezeichnet vorbereiteten Leckereien gut schmecken.

 

Im weiteren Abendprogramm unterhielt Heinz Wendling mit heiteren Anekdoten aus dem Leben der Iren. Abwechselnd mit ihm trug Rudi Hönemann mit seiner Gitarre weitere irische Songs vor, in denen sich auch die politische Vergangenheit Irlands widerspiegelte. Der interessante Abend klang stimmungsvoll aus mit einem von ihm und Theo Maninger vorgetragenen Lied, bei dem das Publikum zum Mitsingen animiert wurde.

 

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