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"z' Liecht gih Owe" im Eicher-Wilhelme Hus

 Jetzt, wo's wieder früh dunkel wird, kann man "z' Liecht gih", d. h. zusammensitzen, reden, "Gschichtle verzehle" und miteinander singen.

Nach langer coronabedingter Auszeit lädt der Historische Bürgerverein Ottersweier am Samstag, den 12. November 2022, in die gemütliche, kachelofenwarme Stub' im Eicher-Wilhelme Hus ein (Bachstr. 1).

 Einlass ist um 18:00 Uhr. Ab 19 Uhr gibt es in der Museumsstub zum Essen Speckknödel mit Pilzsauce.

Ab diesem Zeitpunkt unterhält Sie Elke Kraus mit der Zither. Danach folgen in Abwechslung Geschichten, erzählt vom „Hanauer Bur“.
Für das Essen und die Unterhaltung werden 10 € berechnet, Getränke gehen extra. Für die Musik wird der Hut rumgehen. Es gelten die zu diesem Zeitpunkt bestimmten Corona-Regeln.

Verbindliche Voranmeldung – Telefon: 07223 910333 oder 07223 3612.

Die Vorstandschaft freut sich auf Ihren Besuch.

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Bilder vom Schiere Owe am

Sonntag, den 27. August 2022,


finden Sie hier oder unter der Seite  "Bilder"

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Besuch im Heimatmuseum

Der Heimatpflegeverein Weisenbach/Murgtal war dieser Tage zu Besuch im „Eicher-Wilhelme-Hus“. Theo Maninger, über 20 Jahre Lehrer im Murgtalort, hatte die Geschichts- interessierten eingeladen. Er begrüßte sie am Rathaus und wies auf die Geschichte des Gebäudes hin sowie am Kirchplatz auf die Kirchengeschichte. Am Heimatmuseum empfing der Vorsitzende des HBV Heinz Wendling die „Schnitztäler“, wie er sie nannte, und führte sie in Gruppen durch die neu eröffnete Ausstellung. Währenddessen hatte Elke Echle Kaffee und Kuchen für die Gäste gerichtet.

Nach über drei Stunden verließ die große Schar tief beeindruckt das Gelände und folgte einer Einladung ihres Bürgermeisters Daniel Retsch (aus Sasbach stammend), der selbst mitgereist war.

 
 

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Bilder von der Eröffnung des Museums am

Sonntag, den 17. Juli 2022,


finden Sie hier oder unter der Seite  "Bilder"

 

Pressebericht im Mitteilungsblatt vom 23.07.2022

  

Museum von Besuchern gestürmt

Groß wurde die Eröffnung des Heimatmuseums in der Bachstraße 1 am vergangenen Wochenende gefeiert. Zu Beginn des Festaktes am Samstag erschallten die Trompeten eines Bläsertrios der Burg-Windeck-Musikanten durch den Hof des Museums. Mit diesem Moment wurde ein langer Weg mit viel Arbeit abgeschlossen.

Heinz Wendling, Vorsitzender des Historischen Bürgervereins, sprach beim Festakt am Samstag von einem wichtigen Tag für unser Museum. Bürgermeister Jürgen Pfetzer (CDU) bezeichnete diesen Tag sogar als historisch, was sich so auch in der Garderobe der Vereinsmitglieder widerspiegelte. Peu à peu hatten sie ein wahrlich „lebendiges Bauernmuseum“ (Pfetzer) realisiert. Der Weg vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung war lang und „von vielen Diskussionen, Zweifeln und Frustrationen gesäumt“, gestand Wendling ein. „Aber es gab immer wieder Menschen, die an uns geglaubt und unsere Vision mitgetragen haben“. Er nannte rund 25 tatkräftige Frauen und Männer beim Namen, dankte allen Geldgebern wie auch der Gemeinde, die das 1688 errichtete Fachwerkhaus erworben und dem Verein in Erbbaupacht überlassen hatte. Der Bürgerverein machte sich an die Arbeit – „allen Zweiflern und Abrissern“ zum Trotz, wie der damalige Vorsitzende Waldemar Friedmann humorig erzählte. Als vier Jahre später das Haus grundsaniert war, stand an, es mit Inhalten zu füllen. Der Historiker Michael Rumpf (Unzhurst) entwickelte eine Museumskonzeption mit auch digitalen Infotechniken; das Büro Wegweiser (Sinzheim) setzte diese um.

Nachdem die Bernhard-Friedmann-Stiftung das Bauvorhaben mit erheblichen Geldbeträgen unterstützt hatte, half bei der Umsetzung des Ausstellungskonzepts die Leader-Kulisse mit einem Zuschuss von 85.000 Euro.Walburga Eckert vom Verein Regionalentwicklung gab dazu noch weitere Infos. Gertrud Friedmann würdigte die Leistungen des Vereins und bekräftigte: „Mein verstorbener Mann hätte diesen Tag mit großer Freude miterlebt“. Gleichzeitig kündigte sie eine weitere Spende der Familien-Stiftung von 15.000 Euro an, die den Historischen Bürgerverein schuldenfrei stellt. Stellvertretend dankte Elke Echle mit „großer Erleichterung“.

Nachdem alles gesagt war und die Bläser ihren Part gespielt hatten, zeigte die Volkstanzgemeinschaft mit Bruno Höß an der Orgel verschiedene Tänze auf dem Pflaster des Museumshofes.

Am Sonntag dann war das Museum für alle geöffnet. Ab 11 Uhr lief der Besucherstrom unter den Klängen der auf der grünen Wiese aufspielenden Original Himbeer-Musikanten. Es war die analoge und die digitale Ausstellung zu besichtigen. Im Hof gab es was vom Grill und dazu Getränke. Die Kaffeestube war angenehm kühl bei den hohen Außentemperaturen. Im Keller konnte das Fasslager sowie die verschiedenen Möglichkeiten der Vorratsschaffung besichtigt werden. Im Hofbereich gab es „Leimetreten“ für Kinder mit der Fotowand der Museumsmaus im Hintergrund. Korbflechter Engelbert Strack zeigte Muster seines Könnens und Gudrun Hirtzel aus Rheinau bearbeitete als Stuhlflechterin einen Stuhlsitz des Museums. Roland Klöpfer bot die Chronik von Ottersweier und andere Schriften an. Am Rand des Hofgeländes stand der große Leiterwagen dessen Einzelteile von Karl Höß mit Schildchen genau beschriftet waren. Am Nachmittag zeigte Höß wie man eine Sense „dengelt“. Eine historische Waschmaschine und Mangel neben der Waschwanne sowie an der Leine aufgehängte Wäsche zeugten von den Arbeiten der früheren Generationen. Die Besucher fühlten sich in der luftigen Scheune und den beschatteten Außenflächen sowie in der kühlen Kaffeestube recht wohl und äußerten ihren Wunsch alles mal in Ruhe anzusehen.

Die Vorstandschaft dankt allen Helfern und Kuchenbäckerinnen die sich für die festliche Veranstaltung eingesetzt haben herzlich.

 

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